Noch dominieren Handy-Games und Flashspiele den indischen Markt – doch ein Wandel zeichnet sich ab
Immer mehr Inder können sich Geräte leisten, auf denen Computerspiele laufen. Die indische Gamesbranche dagegen will eigene Spiele entwickeln und nicht mehr nur Dienstleister für westliche Firmen sein.
Die Großraumbüros sind leer. Stromausfall. Die rund 100 Angestellten der Spieleentwicklerfirma 7Seas Technologies sitzen im Schatten des Gebäudes. Selbst da herrschen noch weit über 30 Grad mitten am Tag. Dass es ab und zu für eine halbe Stunde mal keinen Strom gibt, ist Alltag in Hyderabad. Neben Pune und Banglaore gilt die südindische 4-Millionen-Stadt als ein Zentrum für das Geschäft mit Informationstechnologien und Call Centern. „Cyberabad“ wird sie auch genannt; Konzerne wie Microsoft und HP haben hier Niederlassungen.

