Hier eine kleine Sammlung von Ressourcen für den Geographie-, Geschichts- und Mathematikunterricht (bis auf die ersten Links sind es englischsprachige Angebote), die meist auf Google Earth (GE) basieren:
Bei Lehrer-Online finden sich hier sowohl eine Einführung als auch Material zum Thema GE.
Wanderlust: Diese Website dokumentiert die Routen diverser berühmter Reisen und Pfade, z.B. Magellans Erdumrundung oder die Seidenstraße.
Google Earth Lessons: Neben Einführung in die Nutzung von GE als Werkzeug werden zahlreiche Ideen für Unterrichtseinheiten bereit gehalten (zum Teil sind die Links leider tot).
Die interaktive Tafel Marke Eigenbau ist auf großes Echo gestoßen. Um diese sinnvoll – etwa im Klassenraum – anzuwenden, bietet sich das EduSim Projekt (siehe Video) an. Den Entwicklern dieser OpenSource Lernplattform, die interaktive 3D-Umgebungen ermöglicht, ist ein kleiner Durchbruch gelungen. Die unzähligen 3D-Modelle aus Googles Sketchup-Warehouse lassen sich nun importieren.
Die dafür grundlegende Software nennt sich Croquet und basiert auf der freien Entwicklungsumgebung Squeak Smalltalk. Für eine Einführung steht nun das Buch Squeak by Example unter einer CreativeCommons Lizenz zum Download (via Julian Lombardi’s Blog).
Es ist ein Rätsel: Es gibt Tools wie Google Earth, die sich sowas von anbieten, im Erdkunde-, Politik- oder Geschichtsunterricht eingebunden zu werden – aber kaum ein Lehrer oder eine Lehrerin scheint es zu nutzen. Wie dem auch sei – in Google Earth ist jetzt das Projekt Rome Reborn der Virginia-Universität mit einem 3D-Modell der antiken Stadt vertreten – es besteht aus 6.000 Gebäudemodelle (siehe Video). Wenn man das Programm nun startet, findet sich in der Ebenen-Anzeige ein Eintrag “Das alte Rom”. Begibt man sich in der Software nach Rom, kann man nach Anklicken einer der gelben Rome-Reborn Symbole in dem sich öffnendem Fenster die 3D-Modellebenen herunterladen. Die Erläuterungen zu den Gebäuden sind übrigens ins Deutsche übersetzt.
(Update: Im Ogle-Earth Blog finden sich ausführliche Hintergrundinformationen zu dem Modell, etwa wie es erstellt wurde. Dort wird auch auf einen Google-Wettbewerb für Lehrer hingewiesen (in den USA), die Unterrichtskonzepte für die Nutzung des Rom-Modells (340 A.D) einreichen können.)
(Etwas weit vom Thema weg, aber im Zusammenhang mit dem Einsatz von Google Earth im Unterricht interessant. Zu beachten: In der Regel handelt es sich um englischsprachige Software.)
Waren Geoinformationssysteme (GIS) bis vor einigen Jahren noch ein Spezialgebiet, sind sie seit Google Maps/Earth alltäglicher Bestandteil des Internet geworden. Das geosemantische Web, in dem Informationen auch räumlich zum Standort des Nutzers in Bezug stehen, wird dank GPS in den künftigen Mobiltelefonen und Laptops in absehbarer Zeit ebenfalls normal sein.
Das bietet selbstredend großartige Möglichkeiten für Überwachung- und Werbezwecke, aber eben auch Daten zu erfassen und darzustellen. Als Vorgriff auf diese Zeiten werden hier kurz einige Lösungen vorgestellt, mit denen sich unterschiedliche Sachverhalte mittels Karten online und offline auf dem Rechner darstellen lassen, etwa der Verlauf von Kriegen oder die globale Ausbreitung von HIV/Aids.
Um selber Unterrichtsmaterial in Google Earth zu erstellen, bietet sich die Overlay Funktion an. Oder um beispielsweise Schüler/innen alte Stadtpläne über das Satellitenbild ihrer Stadt legen zu lassen (hier finden sich solche von Berlin).
Per Overlay lässt sich also Kartenmaterial oder eine Grafik – kurz gesagt jegliche Bilddatei als Ebene(Layer) einfügen; hier wird es im Google Earth-Benutzerhandbuch erklärt; unten im Video in drei Minuten gezeigt.
Der Einsatz von Google Earth für Lehrzwecke ist naheliegend: Ein 3D Atlas (oder “Satellitenatlant”), der Prozesse darstellen kann und in den eigene Geoinformationen eingebunden werden können.
Das Institut für Geoinformatik in Münster bietet einige Module mit Vorschlägen zur Unterrichtsgestaltung an, die teilweise als PDF vorliegen. Neben einer Einführung in das Programm selbst, sollen die Schüler/innen lernen, wie man beispielsweise Karten-Overlays erstellt und mittels KML (Keyhole Markup Language) einbindet.
Verschiedene Konzepte und Ideen für dene Unterricht finden sich auch in dem englischsprachigen Juicy Geography Blog. Etwa wie SchülerInnen mit dem 3D-Programm SketchUp zu Stadtplanern in Plymouth werden (Link).
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