Aus Wien kommt die Linux-Distrubution JUXlala!, die sich speziell an Kinder richtet. Die Oberfläche ist so gestaltet, dass sie schon für Kinder ab 3 Jahren geeignet sein soll.
Unter anderem enthält sie die mittlerweile betagte freie Lernspielsammlung gCompris (von 2004), die zum Teil auch kostenlos für Windows zur Verfügung steht. Die verantwortliche Initiative Netbridge lässt ihre Version des freien Betriebssystems auf Knoppix basieren, d.h. JUXlala! kann ohne Installation direkt nach einschalten des PC von der CD (oder einem USB-Stick) gestartet werden; Disk-Images stehen gratis zum Download bereit.
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(Etwas weit vom Thema weg, aber im Zusammenhang mit dem Einsatz von Google Earth im Unterricht interessant. Zu beachten: In der Regel handelt es sich um englischsprachige Software.)
Waren Geoinformationssysteme (GIS) bis vor einigen Jahren noch ein Spezialgebiet, sind sie seit Google Maps/Earth alltäglicher Bestandteil des Internet geworden. Das geosemantische Web, in dem Informationen auch räumlich zum Standort des Nutzers in Bezug stehen, wird dank GPS in den künftigen Mobiltelefonen und Laptops in absehbarer Zeit ebenfalls normal sein.
Das bietet selbstredend großartige Möglichkeiten für Überwachung- und Werbezwecke, aber eben auch Daten zu erfassen und darzustellen. Als Vorgriff auf diese Zeiten werden hier kurz einige Lösungen vorgestellt, mit denen sich unterschiedliche Sachverhalte mittels Karten online und offline auf dem Rechner darstellen lassen, etwa der Verlauf von Kriegen oder die globale Ausbreitung von HIV/Aids.
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Anfang des Monats fand die Games for Change (G4C) Konferenz in New York statt. Dort hielt die ehemalige Richterin am Supreme Court der USA, Sandra Day O’Connor, die Abschlussrede. Sie berichtete von ihr Arbeit als Spieleentwicklerin im Zusammenarbeit mit der Universität Wisconsin-Madison: Im Herbst soll die Website Our Courts fertig sein – ein “interactive, problem-based civic learning enviroment” lautet die Selbstbeschreibung (Video und Abstract hier). Die Seite richtet sich explizit an Jugendliche, damit diese sich spielerisch dem Thema Iudikative nähern können. Von den drei Gewalten sei die Gerichtsbarkeit am wenigsten bekannt, hieß es auf der Konferenz.
Das Projekt setzt sich aus drei Teilen zusammen:
- eher klassische Informationen über das legislative System und Unterrichtsmaterialien;
- eine Simulation von teilweise echten Fällen, über die ein Urteil zu treffen ist;
- und schließlich soll das Ganze in eine 3D-Umgebung eingebettet werden.
Als Alternative böte sich die mittlerweilige vierteilige und erfolgreiche Gerichtssimulation Phoenix Wright von Nintendo an.
(via Gamasutra)
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