Schlicht und einfach “E.D.U.“- so heißt das nach eigenen Angaben “erste echte Bildungsactionspiel”. In einem Seminar an der Uni Jena entstand die Idee für das Spiel: Studierende treten gegen Professoren an, um sich beim Kampf um die “letzten finanziellen Mittel des Kultusministeriums” durchzusetzten. Um Wurfgeschosse wie Schwämme oder Papierkügelchen zu erhalten, müssen Fragen zum jeweilgen Fachgebiet beantwortet werden. Für richtige Antworten erhält man Punkte, ebenfalls für getroffene Gegner. Der Edushooter spielt in einem Uni-Szenario und basiert auf der mittlerweile freien Quake-Engine von id.
(via Player 1´s Gameblog).
Monatsarchiv für Juli, 2007

Seit Jahren wird viel über den Einsatz von Computerspielen für Bildungszwecke geschrieben und Entsprechendes an Forschungseinrichtungen zusammengebraut – doch schaut man sich den Spielemarkt für und den Einsatz von (Serious) Games an Unterrichtsstätten an, ist dort scheinbar wenig passiert – aber vielleicht täuscht der Eindruck. So widmete das Escapist-Magazine erneut eine seiner Ausgaben dem “Edu-gaming” – dort wird:
- über den Einsatz von Dance-Dance-Revolution (Wikipedia) im Sportunterricht berichet, um Kindern mit Gewichtsproblemen Lust an Bewegung zu machen (zu “Exergaming” findet sich auch ein Beitrag auf der Serious Game Source);
- über die Geschichte und den Erfolg der Lernplattform Whyille nachgedacht;
- wie in den USA versucht wird Kinder über Computer- und Videospiele in Büchereien zu locken (siehe dazu auch das Blog the shifted librarian)
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