Auf Terranova zeigt sich Lisa Galarneau angesichts der Nachricht auf Joystiq skeptisch, dass ein neues Multiplayer Online Game zum Mandarin (Hochchinesisch) lernen dienlich sein kann. An der Michigan State University wird derzeit eine Plattform namens “Zon – the new Chengo Chinese” entwickelt, in das laut einem Konzeptpapier (doc) ein Sprachlernpensum von rund 3.000 Stunden gepackt werden soll. Garlarneu hält es für sinnvoller, bestehende MMO zum trainieren von “Soft Skills” etc. zu nutzen, als ständig weitere Lernspiele auf den Markt zu werfen. Genauer kann man ihre Ansichten in dem Buchbeitrag “Learning for 21st Century Skills” (12MB pdf) nachvollziehen, den sie mit einer Kollegin zusammen geschrieben hat.
Monatsarchiv für Januar, 2007
Joystiq und heise berichten über das jüngst erschiene Buch von David Williamson Shaffer “How Computer Games help Children learn”. Der Professor an der Universität von Wisconsin meint, dass sich durch Computerspiele unkonventionelle Lehrmethoden für die “digital age of global competition” umsetzen lassen. Er ist Mitglied der Epimistic Game Group. Auf deren Website finden sich weitere Schriften von Shaffer zum Thema.
Seit einiger Zeit schon wird an der Purdue University in Indiana im Chemie-Studium die Engine eines First-Person-Shooters genutzt. Basierend auf Unreal Tournament 2004 läuft der Spieler durch ein Labyrinth und kann sein Fachwissen überprüfen.
Es hat sich 2006 schon angedeutet, nun scheint es klar: Second Life, die virtuelle Welt, wird zu einer festen Größe in der realen Welt. So waren in der letzten Monaten zahlreiche Berichte in deutschen Zeitungen über die virtuelle Welt zu lesen (siehe etwa bei der Zeit das Interview zu “mafiösen” Strukturen beim SL-Glücksspielen). Es bedarf nicht einem Blick in die Glaskugel: Das Web 3D nimmt konkrete Formen an.
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